schwarzenbruck-history.de

Eine kleine Zeitreise...

6. MAI 1025

In einer Urkunde wird erwähnt, dass sich der ostfränkische König Konrad (ab 1027 römisch-deutscher Kaiser Konrad II.) in Schwarzenbruck kurzfristig aufgehalten hat, um eine Urkunde zu unterzeichnen. Der Ort ist aber schon viel älter. Man nimmt an, dass das sog. „Petz’sche Schloss”, das auf einem Sandsteinfelsen neben der Schwarzachbrücke errichtet worden ist, wohl die Urzelle Schwarzenbrucks ist.

11./12. JAHRHUNDERT

Brückenzoll wird von Feucht aus erhoben.

1367

In Schwarzenbruck gibt es sieben Anwesen und eine Mühle.

1425

Das Petz’sche Schloss (früher Schloss Schwarzenbruck) wird – auch wenn es wohl schon viel früher dort stand – zum ersten Mal erwähnt.

1500

In Gsteinach entsteht ein Eisenhammer.

1504

Rund 2.000 pfälzische Soldaten ziehen im Landshuter Erbfolgekrieg durch den Ort und stecken die Zollhäuser in Brand.

1552/53

Die wieder aufgebauten Zollhäuser werden im Zweiten Markgrafenkrieg erneut zerstört.

16. JAHRHUNDERT

Neben dem Schloss – das im Markgrafenkrieg zerstört wird – gehörten in der Mitte des Jahrhunderts noch sechs Höfe und eine Mühle zu Schwarzenbruck.

1662

Schwarzenbruck bekommt eine eigene Schule. Bis dahin mussten die Kinder nach Wendelstein und Feucht zum Unterricht laufen..

1751

Die Mühle, eine Mahlmühle, hatte fünf Gänge und drei Wasserräder; dazu trieb ein weiteres Wasserrad noch eine weitere Sägemühle an.

1871

Ochenbruck wird mit einem Bahnhof an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

1883

Bleistiftfabrikant Lothar von Faber baut am Südufer der Schwarzach – gegenüber dem Petz’schen Schloss – das Faberschloss im Stil der Neurenaissance.

1945

Am 19.04.45 kamen zunächst die Amerikaner nach Schwarzenbruck und anschließend ein SS-Trupp aus Oberferrieden, wodurch sich die Amerikaner zurückzogen. Daraufhin kommt es am 20. April 1945 zu einem Tieffliegerangriff der Amerikaner, bei dem ein Mensch ums Leben kommt und zwölf Häuser zerstört werden.

1954

Die Kath. Kirche St. Josef wird eingeweiht.

1955

Gegenüber der katholischen Kirche St. Josef wird an der Hauptstraße die evangelische Kirche Martin-Luther-Kirche eingeweiht.

1965

Große Bebauungswelle in Lindelburg

1970 – 1972

Durch die Gemeindegebietsreform werden die bis dahin selbständigen Gemeinden Altenthann, Lindelburg und Pfeifferhütte sowie der Ortsteil Rummelsberg (zur Gemeinde Moosbach gehörend) zur Gemeinde Schwarzenbruck mit Gsteinach und Schwarzenbruck eingegliedert.

1984

Beginn der Bebauung am Frauenfeld zwischen Bahnhof und Bundesstraße.

2004

Nach zwei Jahren Bauzeit (Kosten: rund 2,8 Millionen Euro) wird die Bürgerhalle im September eingeweiht. Das Gebäude hat sich zu einem beliebten Veranstaltungsort und Kulturzentrum entwickelt.

2011

Der Plärrer wird nach seiner Umgestaltung (Kosten: rund 1,25 Millionen Euro) eingeweiht. An der Neugestaltung waren die Schwarzenbrucker Bürger sehr aktiv beteiligt.