Die Kampfhandlungen zwischen der Fröschau und Altenthann im Jahr 1632

Die Kampfhandlungen zwischen der Fröschau und Altenthann im Jahr 1632   In den stürmischen und mörderischen Tagen des 30jährigen Krieges hausen Soldatenhorden übel im Pflegamtsbezirk Altdorf. So wird beispielsweise aus dem Jahr 1627 gemeldet, dass ,vier Reiter und etliche Fußgänger’ in das Altenthanner Gotteshaus einbrechen und alle Gegenstände rauben, welche die verarmte Bevölkerung dorthin in

Granitwerk Lauterbach 1926

Granitwerk Lauterbach 1926 Erste Keimzelle der Gsteinacher Besiedlung befand sich an der Schwarzach, unterhalb des noch stehenden Felsenhauses: nämlich das alte Hammerwerk. Aufgrund der Wasserkraft entstand nach dessen Abriss etwas aufwärts das Fabrikgelände, in dem sich das Granitwerk ansiedelte. Zu Glanzzeiten waren dort 70 – 80 Personen beschäftigt. Hauptsächlich die Facharbeiter holte der Besitzer Georg

Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?

Wer hat Angst vor dem bösen Wolf? Aus “Rotkäppchen” und dem musikalischen Märchen “Peter und der Wolf” kennt ihn jedes Kind, den bösen Wolf. Nun ist er zurück, auch im Bayerischen Wald. In Franken, wo er einst auch zu Hause war, wird er wahrscheinlich die nächsten Jahre auch wieder heimisch werden. Die Diskussion ist groß,

Die Fröschau – ein Ort mit Geschichte

Die Fröschau – ein Ort mit Geschichte Erste Hinweise auf eine Besiedlung in diesem Bereich liefern Keramikreste südlich der Straße. Sie zeigen uns, dass hier im 5. Jahrhundert vor Christus zeitweise ein keltischer Hof bestand.Die Frühgeschichte der Fröschau ist noch relativ unklar: 1431 wird bereits der Flurname im Zusammenhang mit Wiesen erwähnt, der Hof aber

Faber-Castell in Schwarzenbruck

Faber-Castell in Schwarzenbruck 1761 fasste Kaspar Faber den Entschluss, sich als Bleistiftmacher selbständig zu machen und begründete damit die bekannte Bleistiftdynastie in Stein. [1] In der Folge wurde die, nun A.W. Faber genannte Firma, erfolgreich fortgeführt und von einem Handwerksbetrieb zu einer Manufaktur ausgebaut.In vierter Generation gelang es Freiherrn Lothar von Faber, aus der noch

Tourismus im Schwarzachtal Teil 2: Der Wanderweg

Tourismus im Schwarzachtal Teil 2: Der Wanderweg Die Gsteinacher Wirtschaft Sowohl August Graf von Platen1) als auch Landrichter Georg Schumacher2) berichten von Wanderungen ins Schwarzachtal im frühen 19. Jahrhundert. Die von beiden besuchten Orte gehen allerdings nicht über die nächste Umgebung des Hammerwerkes hinaus. Konrad Koch3) berichtet uns 1911 von Schwarzachhochwässern, die “Ganze Stücke der

So war unsere Kirchweih in der “guten“ alten Zeit

So war unsere Kirchweih in der “guten“ alten Zeit Früher wurde bei uns die Kirchweih zur gleichen Zeit wie in Feucht gefeiert, da die Gemeinde Schwarzenbruck zur Pfarrgemeinde Feucht gehörte.In dem Salbuch von Schloss und Dorf Schwarzenbruck von 1568 lesen wir: “Wann zu Feucht Kirchweih ist, nämlich um S. Jacobi, so ist sie auch zu

Zur Geschichte der Brücke in Schwarzenbruck

Zur Geschichte der Brücke in Schwarzenbruck Eine einfache Brücke über die Schwarzach muss schon im frühen Mittelalter bestanden haben, denn König Konrad II hat 1025 auf seinem Weg von Regensburg nach Bamberg in “Suarzabrucca“ Rast gemacht und eine Urkunde unterschrieben.Im Gemeindewappen (1963) wird sie als durchgehende, gemauerte schwarze Brücke mit 2 Jochen dargestellt,als Sinnbild für

Das Schwarzenbrucker Silvesterfeuer

Das Schwarzenbrucker Silvesterfeuer In Schwarzenbruck wie auch in Ochenbruck war es Tradition zu Silvester auf einem zentralen Platz ein Holzfeuer zu entzünden. Die Tradition reicht mindestens in die Zwischenkriegszeit zurück, ist aber wahrscheinlich noch älter. In Schwarzenbruck war der Ort dieses Feuers der Plärrer. Nachdem sich die Schwarzenbrucker dort versammelt hatten wurde Punkt 00 Uhr

Zur Geschichte der B8 durch Ochenbruck

Zur Geschichte der B8 durch Ochenbruck Von A. Frister und G. Ziegler Im Frühmittelalter führte der Fernweg von Bamberg nach Regensburg über die Brücke in Schwarzenbruck. Den hat König Konrad II genommen, als er hier 1025 kurze Rast machte und eine Urkunde unterschrieb. Damit wurde Schwarzenbruck (“SUARZABRUCCA“) erstmals urkundlich erwähnt. [1]Diese alten Verbindungen waren noch